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Weiter gehts, so wars beim CEV Turnier:
Jetzt berichte ich vom letzten gemeinsamen Turnier, das Schilli und ich zusammen in dieser Beachsaison spielten:
Am Dienstag (08.09.) begann für uns beide die Reise nach Blackpool zum CEV-Turnier. Das erste Vorurteil, das man von England hat, wurde sofort bestätigt: Schlechtes Wetter. An diesem Tag auch inklusive heftigem Wind.
Schilli kam mit Nils Rhode schon etwas früher an, somit konnte sie schon einmal in das „Hotel“ einchecken. Stefan Köhler und ich erreichten etwa 2 Stunden später das Ziel und staunten, was in England das Wort „Hotel“ so alles zu bedeuten hatte. Zur kurzen Erklärung: Die erste kleine Überraschung bildeten die doch sehr engen Gänge zu den Zimmern, bei denen unsere Taschen des Öfteren an den Wänden des Hauses aneckten. Im Zimmer angekommen, war gute Teamarbeit und Rücksichtnahme notwendig, da neben zwei Betten, einer Dusche, einem kleinen Schrank und einem Waschbecken nicht mehr viel weiterer Platz blieb um sich zu bewegen oder die Taschen abzustellen.
Kurz nach dem Einchecken trafen wir vier uns, um die erste Trainingseinheit in England zu absolvieren. Diese wurde kurzerhand auf dem Hotelparkplatz improvisiert, bevor wir uns gegen Abend auf die Suche nach einem Restaurant machten. Zum Glück hatten wir die beiden Jungs dabei, die sich schon etwas besser auskannten, da sie letztes Jahr auch beim CEV-Turnier teilnahmen.
Mittwoch früh gingen dann die Country Quota-Spiele los. Doch da das Team Lehmann/Sude im Vorfeld schon für das CEV-Turnier absagte, hatten Schilli und ich noch länger Zeit uns an England zu gewöhnen. Das Wetter war nun erstaunlich gut. Bei Sonnenschein und nur leichtem Wind verbrachten wir den Tag mit zwei Trainingseinheiten und schauten uns die Country Quota-Spiele der anderen Nationen an.
Die Herausforderung des Tages bestand darin, ein sportlergerechtes Mittagessen zu finden. Nach etwa einer Stunde vergeblichen Suchens gaben wir auf und beugten uns dem englischen Geschmack: für Schilli gab es „Toasties“ und für mich eine Art Hot Dog. Nach dem Technical Meeting aßen wir abends wieder bei einem Italiener, der für die nächsten zwei Wochen unser Stammitaliener werden sollte.
Am Donnerstag startete nun auch das Turnier für uns. Ohne CEV-Punkte waren wir an letzter Stelle gesetzt. Mein erstes Spiel nach 6 Wochen Verletzungspause war gegen das heimische Team Austin/Coutts, welches wir nach wackligem Start 2:0 gewinnen konnten (21:19, 21:18). Schilli und ich sahen es als Vorteil uns somit schon etwas eingespielt zu haben, bevor der nächste Gegner aus der Schweiz (Graessli/Goricanec) auf uns wartete. Wieder auf dem Center Court konnten wir uns anfangs dem stabilen Sideout der Schweizerinnen nicht widersetzten (14:21), ehe wir ab dem zweiten Satz die Taktik änderten und die nächsten beiden Sätze (21:14, 15:11) gewannen. Die Freude über die geschaffte Quali in unserem ersten internationalen Turnier war nicht zu übersehen, denn das bedeutete außerdem den Umzug in das MainDraw-Hotel Big Blue, ebenso wie Vollverpflegung und mindestens 500 € Preisgeld für jeden.
Schilli und ich freuten uns sehr am nächsten Morgen um 9 Uhr im Hauptfeld das erste Spiel gegen die Schwaiger Sisters zu absolvieren. Zu Beginn des Spieles holten sich die Österreicherinnen durch starke Aufschläge einen beachtlichen Vorsprung. Doch wir wollten uns nicht kampflos unserem Schicksal hingeben und hechteten so nach jedem Ball. Auch wir machten erstaunlich viele Breaks, vor Allem durch ein gut abgestimmtes Block-Abwehrsystem.
Der erste Satz ging 16:21 verloren. Für den nächsten nahmen wir uns vor die Annahmefehler, die uns die fehlenden Punkte kosteten, zu verhindern. Doch auch im zweiten Durchgang machten uns die schnell gespielten, dennoch platzierten Aufschläge der Schwestern zu schaffen. Dieser ging, nach vielen geholten Breaks, 15:21 verloren.
Aber noch waren wir im Turnier. Als zweiter Gegner stand das an Position 9 gesetzte Team aus Polen (Urabn/Wiatr) bereit, mit denen Schilli aus Jugendzeiten noch eine Rechnung offen hatte. Wir zeigten sehr guten Volleyball und verloren nur knapp in drei Sätzen (15:21, 21:16, 11:15). Super gerne hätten wir noch weiter gespielt. Es machte uns beiden sehr Spaß und eines stand am Ende des Tages fest: Was wir wollen, ist Erfahrung auf internationaler Eben zu sammeln! Der Kontakt mit den anderen Nationen, ebenso wie das spielerische Kräftemessen international bereitete uns große Freude.
Da Schilli ihren Rückflug erst für Samstag gebucht hatte und ich sowieso in England blieb, um eine Woche später die U 21 WM zu spielen, konnten wir den Freitag und Samstag dazu nutzen die restlichen Spiele anzuschauen und die gute Stimmung in Blackpool zu erleben.
Ein Highlight gab es noch: alle Hauptfeldspieler hatten die Möglichkeit am Freitagabend für eine Stunde im Pleasure Beach von Blackpool die Achterbahn zu fahren. Punkt 19 Uhr stürmten nahezu alle Spieler los, um die besten Plätze zu bekommen. In der ersten Reihe bot sich während der Fahrt, nachdem es erst 100 m steil nach oben ging, für etwa eine Sekunde eine wunderschöne Aussicht: vor einem war das Meer zu sehen, im Hintergrund ein wunderschöner Sonnenuntergang! Nach etwa sieben weiteren Fahrten gönnten Schilli, Jule Großner und ich uns eine Pause und wir genossen das leckere Abendessen im Big Blue Hotel.
Am nächsten Morgen musste Schilli schon um 6 Uhr los zum Flughafen. 10 Minuten vor Abfahrt weckte ich sie dann doch mal und somit verlief das Verabschieden etwas schneller als geplant. Also war auch dieses Turnier von uns beiden zu Ende. Und während sich Schilli beim Flug zurück hoffentlich an die schönen Tage erinnerte, blieb ich noch weiter im Big Blue Hotel wohnen und wartete auf Katharina Culav, meiner Partnerin für die U 21 WM.
Noch wissen wir beide nicht, mit wem wir die Beachsaison 2010 spielen werden. Aber Schilli und ich werden euch weiterhin informieren wenns was Neues gibt. :-)
Und jetzt zur WM......
Mit der U 21 WM in Blackpool (16.9.-20.9.) ging auch für mich (Chantal) die ereignisreiche Beachsaison 2009 zu Ende.
Nachdem Schilli am Samstag (12.9.) abreiste, kam noch am selben Tag Katharina Culav aus Hamburg nach Blackpool, um mit mir die paar Tage zwischen CEV und WM zu trainieren. Ebenso reiste auch Stefan Köhlers Partner Lars Flüggen, sowie Natalie Vehlow (Physiotherapeutin) und Elmar Harbrecht (Trainer) an.
Die erste Nacht konnten Katharina und ich noch im Main Draw-Hotel des CEV-Turniers übernachten, bevor wir dann am nächsten Tag nach der ersten gemeinsamen Trainingseinheit vor Ort in das „alte“ Hotel zurück ziehen mussten. Das Wetter war immer noch erstaunlich gut und so sollte es die nächsten Tage auch bleiben. Mit einem weiteren Umzug am Dienstag ins Quali-Hotel und immer besser werdenden Trainingseinheiten am Sonntag, Montag und Dienstag mit „Sparingteams“ aus der Schweiz, Canada, Slowakei und Australien spielten wir uns immer mehr ein und waren somit bestens auf die Quali am nächsten Tag vorbereitet.
Dienstag Abend um 20 Uhr beim Technical Meeting wartete die deutsche Delegation gespannt auf die neuesten Setzlisten, die Aufschluss auf die Gegner geben sollten. Da bei den Frauen nur 13 Teams in der Quali antraten und wir an Position 2 gesetzt waren, erhielten wir für die erste Runde ein Freilos. Unser Gegner war somit der Sieger aus dem Spiel SWE-AUT .
Nach einer nicht ganz ruhigen Nacht wurde es also am Mittwoch um 15 Uhr Ortszeit ernst für uns. Auf dem Centercourt stand das Spiel GER2-SWE auf dem Spielplan.
Im ersten Satz machte mir aber meine leider etwas zu starke Aufregung das Leben schwer und es dauerte einen Satz lang, bis ich ins Spiel fand. Katharina startete gleich von Beginn an voll durch. Nach einer Aufholjagd gegen Ende des ersten Satzes verloren wir diesen leider knapp. In der zweiten Runde aber sollte der Gegner keine Chance haben, ebenso wie im entscheidenden dritten Satz. Mit guter Teamleistung von Beginn an und schließlich auch guter spielerischer Leistung ab dem zweiten Satz und einer beachtlichen Bilanz von 8 (!) Assen von Katharina (keine Gewähr, da unsere deutschen Teamkollegen zählten ;-) ), schafften wir in 2:1 Sätzen (20:22, 21:7, 15:7) die Quali für das Hauptfeld.
Ein erneuter Umzug ins Hauptfeldhotel stand an, bevor es um 20 Uhr noch einmal spannend wurde. Das Technical Meeting brachte die Gegner für die Gruppenphase hervor. Wir wurden an Position 21 gelost und bekamen somit den Setzlisten 4. aus der Schweiz, sowie Australien und Mexiko in unsere Gruppe. Von Vorteil war, dass wir ja schon im Training gegen zwei dieser Mannschaften gespielt hatten und deswegen schon eine Taktik herausgefunden hatten.
Am Donnerstag gingen also die Poolspiele los, für die Frauen sollte es nur ein Spiel an diesem Tag sein. Dieses konnten Katharina und ich auch souverän und mit deutlich weniger Aufregung gegen die vermeintlich stärksten Gegner unserer Gruppe (SUI) 2:0 gewinnen (21:18, 21:11).
Am dritten Wettkampftag standen uns die erst 15- und 16-jährigen Australierinnen, sowie die Mexikanerinnen gegenüber. Mit einem 2:0 Sieg (21:8, 21:12) gegen AUS und einem 2:1 Sieg (21:10, 17:21, 15:10) gegen MEX sicherten wir uns als Team GER 2 den Gruppensieg in unserem Pool.
Zum dritten Mal in diesem Turnier warteten wir auf die Auslosung, diesmal für den Gegner der ersten Runde.
Nach gewonnener Gruppenphase hieß dieser BRA2, die in einer starken Gruppe C zwei Mal sehr sehr knapp 1:2 gegen das deutsche Team Bieneck/Steinhauff und die Polinnen (spätere Weltmeiser) Brzostek/Kolosinska verloren und somit nur Gruppendritter wurden. Kein einfaches Los für uns, aber wir wussten, dass wir eh nichts an der Situation ändern konnten. Sehr motiviert gingen wir am nächsten Tag ins Spiel.
Mit kräftiger Unterstützung der kompletten deutschen Mannschaft und Marikas und meinen Eltern, die extra nach England gereist waren, spielten beide Teams von Beginn an auf gleicher Augenhöhe. Keines konnte sich einen Abstand von mehr als zwei Punkten verschaffen und somit ging der erste Satz auch in die „Verlängerung“. Seeeehr ärgerlich verloren wir diesen 25:23. Doch schon in den Spielen zuvor hatte BRA bereits oft den ersten Satz gewonnen und danach kippte das Spiel, also ließen Katharina und ich uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir griffen im zweiten Durchgang wieder voll an.
Wenn ich jetzt gerade über das Spiel schreibe, ärgere ich mich sehr, dass wir in bestimmten Situationen dann doch nicht den entscheidenden Punkt machen konnten. Doch das ganze Match machte richtig viel Spaß und umso schlimmer war es, als es bei 21:19 für die Brasilianerinnen endete und wir somit aus dem Turnier mit Single-out Modus ausgeschieden waren.
Kurz danach und auch jetzt eine Woche später bin ich nicht ganz mit der WM zufrieden. Ich fand es sehr schade, dass wir so knapp aus dem Turnier geflogen sind, obwohl wir uns gut präsentierten und guten Beachvolleyball zeigten. Aber so ist es nun mal.
Ich werde zum Glück noch nächstes Jahr die Chance haben (hoffentlich ohne vorangegangene Verletzung) bei der U 21 WM spielen zu dürfen.
An das abenteuerliche Essen (ich glaube ich habe noch nie so viele Fastfood-Stände auf einmal gesehen und war aufgrund dessen noch nie soooo oft hintereinander in einem Restaurant essen), die super netten aber auch total verrückten Menschen und die kunterbunte Stadt Blackpool werde ich mich wohl noch mein ganzes Leben erinnern.
Insgesamt waren die zwei Wochen England-Aufenthalt ein super Erlebnis für mich und vor allem die Unterhaltungen auf englisch und französisch bereiteten mir große Freude. Nach dem ersten (und wahrscheinlich einzigen) English-Breakfast meines Lebens am Montag Morgen ging die Reise für unser Deutsches Team wieder zurück in die Heimat.
Ich könnte noch so viel von Blackpool erzählen, aber ich glaube das würde den Rahmen hier sprengen :-).
Jetzt habe ich bis 1.10. frei und werde danach in der Halle für den 1.SC Potsdam angreifen. Ich freue mich schon sehr, obwohl ich das Spielen im Sand jetzt schon wieder vermisse.
Schilli und ich werden euch auf dem Laufenden halten was die nächste Saison und auch die kommende Hallensaison betrifft. Bis dahin, man sieht sich ;-)!
Und bei Fragen oder Anmerkungen freut sich unser Gästebuch auf jeden Eintrag.
Lieben Gruß, Chantal
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ältere Berichte:
Und wieder ist ein wunderschönes Wochenende vorbei :-(
Letztes Wochenende waren die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand.
Für viele ist das der Höhepunkt und Abschluss der Saison. Wie ihr auf unserer Homepage sehen könnte, spiele ich in zwei Wochen noch mit Chantal das CEV Turnier in Blackpool. Endlich kann ich noch einmal zusammen mit Chantal angreifen :-) Chanti bleibt dann direkt dort, um die Woche drauf die U21 WM mit Katschi (Katharina Culav wurde nachnominiert, weil sich Kira Walkenhorst verletzt hat) zu spielen.
Zurück zu Timmendorf. Noch am Donnerstag dachte ich, ich müsse das Turnier absagen, weil sich auch Tine Aulenbrock, nachdem sie den U19 Weltmeistertitel geholt hat, verletzte. Zum Glück fand der Ausrichter am frühen Nachmittag noch eine Sonderregelung, die es möglich machte, dass ich mit Sarah Eichler antreten konnte. Überglücklich habe ich meine Sachen gepackt (ich musste alles doppelt einpacken, weil Sarah Eichler schon vor Ort war, jedoch nur Urlaubssachen dabei hatte, da dies ihr ursprünglicher Plan war ;-)) und habe mich auf den Weg nach Timmendorf gemacht.
Mit einem Dauergrinsen im Gesicht haben Sarah und ich jede Sekunde von Timmendorf genossen. Die Atmosphäre bei der Vorstellung der Spieler abends war unglaublich. Allein schon das Einlaufen über die Seebrücke macht das Turnier Einzigartig.
Am Freitag durften wir im ersten Spiel gegen Goller/Ludwig auf dem Center Court antreten. Ein paar Fans von uns waren schon wach um uns zu unterstützen. Dies war auch bitternötig, denn im Satz hatten wir noch starke Probleme unser Side Out zu halten. Im zweiten Satz klappte dies jedoch schon deutlich besser. Bis zum Ende war das Spiel ausgeglichen. Wir hatten viele Breakchancen. Vermutlich war es der klitze kleine Funken Respekt, der uns den Satz kostete (13:21 22.20). Nach so einem knappen Spiel gegen die Favoriten, hat man jedoch genug Selbstbewusst getankt um motiviert ins nächste Spiel zu gehen.
Fischer/Großner waren unsere nächsten Gegner. Der erste Satz ging deutlich für uns aus. Im zweiten Satz waren wir jedoch wieder etwas wackelig im Side Out. Im dritten Satz waren unsere Gegner gleich zu Beginn zwei Punkte vor uns. Wir ließen den Abstand aber nicht größer werden und versuchten uns ranzukämpfen. Dies gelang auch durch ein Ass zum 13:13 danach hielten unsere Gegner ihr Side Out und machten den Punkt zu, 13:14.
Anschließend hatte Rike Fischer Aufschlag und machte einen Netzroller, den ich irgendwie noch hochspielen konnte. Jules Abwehr kam dann direkt wieder zurück auf unsere Seite. Ich wollte den Punkt direkt am Netz verwandeln, doch Rike schafft es irgendwie durch einen Block aus zweiter Reihe (also Arme hochhalten wo man gerade steht im Feld) den Ball in unser Feld abprallen zu lassen. Ich war total gefrustet, dass das Spielt mit so einem Glücksball gegen uns ausging. Dieser Ball hat schließlich 250€ gekostet.
Naja, spätestens nach etwas Entspannung im Wellnessbereich vom Maritim Hotel war der Frust vorüber.
Sehr bekannt für Timmendorf ist die Playersparty in der Eissporthalle. Auch Sarah und ich haben hier ordentlich gefeiert. Trotz des 13ten Platz hatten wir ja allen Grund dazu. Wir hatten zwei sehr gute Spiele und jedemenge Spaß. Außerdem waren wir beide froh überhaupt dabei zu sein!
Schilli fährt nach Timmendorf zur DM!!!!!!!!!!
Schilli hat Ihr Ticket nach Timmendorf am Wochenende, nach einem sehr guten Turnier bei der smart-beach-tour in Bonn, gelöst und ist somit bei der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand dabei.
Da Chantal zu diesem Zeitpunkt ja U20 EM spielt, wird Schilli mit Tine Aulenbrock starten.
So Ihr lieben, endlich habe ich die meisten Klausuren hinter mir und kann auch mal wieder den Bericht schreiben.
Letztes Wochenende hat Chantal mit Kira Walkenhorst und ich mit Tine Aulenbrock auf Fehmarn gespielt. Wir sind beide neunter geworden. Nachdem Tine und ich uns im Spiel gegen Borger / Brink-Abeler geschlagen geben mussten, konnten wie gegen unsere direkten Konkurrenten für Timmendorf Culav / Hoppe antreten. Voraussichtlich war dieses Spiel entscheidend wer von uns in Timmendorf spielen darf. Dementsprechend war es ein sehr emotionales und lautstarkes Spiel. Im ersten Satz konnten Tine und ich nicht bis zum Schluss konstant unser Side Out halten, also ging der Satz knapp gegen uns aus. Auch der zweite Satz war sehr ausgeglichen. Diesmal zeigten wir zum Ende die stärkeren Nerven und gewannen den Satz 21:19. Nun ging es in den ALLES entscheidenden dritten Satz.
Ich war sehr aufgeregt, da ich unbedingt gewinnen wollte. Schon früh konnten Tine und ich uns mit zwei Punkten Vorsprung absetzen. Dieser Vorsprung hielt an, bis Katharina Culav bei 12:14 das Medical Time Out nahm :-)
Obwohl gleich beim ersten Ballwechsel die Breakchance da war, konnten wir diese nicht verwerten. Scheinbar haben wir uns so darüber geärgert, dass wir auch anschließend unser Side Out nicht hielten. Nun war der Sieg mit 14:14 wieder in weiter Ferne und das zittern hatte so schnell kein Ende. Schließlich fanden wir in unser Spiel zurück und gewannen das Match mit 17:19 (puh).
Scheinbar war ich die Einzige die so gezittert hatte, denn Tine sagte mir direkt nach dem Spiel: „ Ich wusste die ganze Zeit, dass wir gewinnen werden“. Hui, so sicher war ich mir leider nicht :-)
Obwohl es schon eine ganze Weile her ist, dass Kira im Sand gestanden hat, konnte auch Chanti das zweite Spiel gegen Schumacher/Hüttermann gewinnen.
Ich spiele übrigens mit Tine, weil Chanti während Timmendorf die U-20 EM hat und ich versuche mit Tine Timmendorf zu schaffen.
So nun komme ich zu dem was unter der Woche passiert ist. Viele haben bestimmt schon etwas mitbekommen. Nach Fehmarn ist Chanti mit zu mir nach Hamburg gekommen. Von dort wollten wir zusammen mit einen kurzem Zwischenstopp in Friedrichshafen (bei Chantis Eltern) nach Vaduz (Liechtenstein) reisen, um dort das Satellite Turnier zu spielen. Leider ging unsere Reise nur bis Friedrichshafen.
Nach dem Krafttraining am Montag hatte Chantal etwas Knieprobleme. Wir haben uns nicht viel dabei gedacht und haben laut Plan am Dienstag zusammen mit Colditz/Heinemann am Bodensee trainiert. Da das Knie nach dem Training dick geworden war suchten wir einen Arzt auf. Dieser stellte leider fest, dass der Innenmeniskus beschädigt ist. Nachdem dies am nächsten Morgen von den MRT Ergebnissen bestätigt wurde, mussten wir das Turnier in Vaduz leider absagen.
Noch am selben Tag ist Chantal nach Berlin geflogen, damit sie von einem guten Arzt operiert werden kann. Die OP konnte zum Glück am nächsten Tag (Donnerstag) durchgeführt werden und Chantal hat alles gut überstanden. Ich hoffe sie ist rechtzeitig zur EM wieder auf den Beinen. Bis dahin wünschen wir Ihr alles Gute und eine schnelle Besserung. Wir halten euch mit hier auf dem Laufenden.
Bis dahin machts gut,
Eure Schilli.
Und da bin ich wieder…
An diesem Wochenende in St.Peter Ording beim Supercup ging ich mit Teresa Mersmann an den Start. Nach zwei Wochen Lehrgang in Kiel steht nun fest, dass Teresa und ich zusammen bei der U 20 EM in Griechenland (parallel zum Wochenende in Timmendorf) als Team GER I spielen werden J. Deshalb nutzten wir dieses Turnier, um uns ein bisschen einzuspielen.
Erst sollten wir noch die Quali am Freitag spielen, doch am Donnerstag Nachmittag erreichte uns der erlösende Anruf, dass wir noch ins Hauptfeld nachgerutscht sind. Die Anreise nach St.Peter erfolgte aber dennoch am Freitag und somit konnten wir die Quali bestens verfolgen. Samstag früh starteten wir um 9 Uhr gegen Büthe/Kleefisch ins Turnier. Das Wetter war soweit stabil mit etwas Wind. In beiden Sätzen konnten wir anfangs gut mithalten. Doch der erste Satz ging mit einer kleinen Sideout-Schwäche letztendlich 16:21 verloren. Im zweiten Satz konnten wir uns sogar teilweise eine 2-Punkte-Führung erspielen, bevor das Endergebnis 18:21 gegen uns feststand.
Unser nächster Gegner war gegen Mittag das Team Höppner/Kiesling. Doch dieses Mal bei deutlich höherer Windstärke. Wir konnten das Windspiel gut für uns nutzen und sowohl auf der Gegen-, als auch auf der Mitwindseite wichtige Breaks erspielen. Nach 40 Minuten gingen Teresa und ich als Sieger vom Feld (21:16, 21:19). Als nächstes standen Katharina Culav und Sarah Hoppe auf der anderen Feldseite. Auch Katharina hatte eine anstrengende Lehrgangswoche in Kiel hinter sich. Doch von dieser Anstrengung war ihr nichts anzumerken, das Team konnte schon morgens mit einem Sieg gegen Claasen/Mittenzwei überraschen. Auch in diesem Match bot der Wind für Teresa und mich einen klaren Vorteil. Taktische Aufschläge in den Wind erschwerten Annahme und Angriff beim Gegner und wir holten uns in 2 Sätzen (21:10, 21:14) den Sieg und mindestens Platz 7.
Beim letzten Spiel des Tages ging es ein Mal mehr darum im Turnier zu bleiben. Doch auch für Rike Fischer und Jule Großner war der Sieg in diesem Spiel notwendig, um am Sonntag noch spielen zu dürfen. Beide Teams spielten auf gutem Niveau, doch manchmal fehlte uns in einigen Situationen die Erfahrung und vor Allem die gemeinsame Abstimmung zum Satz- oder Spielgewinn. 17:21 und 18:21 hieß die Endbilanz dieses Matches.
An diesem Wochenende merkten wir beide, dass wir oft nicht das gezeigt hatten, was wir eigentlich können. Dennoch konnten wir mit zwei gewonnenen Spielen Selbstbewusstsein im Hinblick auf die EM tanken. Alles in allem war ich froh, dieses Turnier mit Teresa als Einstimmung auf die EM spielen zu können und für Teresa sprang mit dem 7.Platz sogar das beste Cupergebnis, das sie bisher hatte, heraus.
Schilli spielte mit Tine Aulenbrock. Leider verloren sie die ersten beiden Spiele und waren letztendlich auf dem 13.Rang zu finden.
Also, bis dann!
Chantal
Heyyyy!!
So die erste Trainingswoche in Kiel ist für mich vorbei, jetzt folgt die zweite (U 21 Lehrgang). Schilli und ich spielten an diesem Wochenende in Neustadt das A+ Turnier. Nach einer gemeinsamen Trainingseinheit (der zweiten insgesamt !!) in Kiel-Schilksee am Freitag startete das Turnier Samstag früh.
Da in einem 16-er Baum gespielt wurde, aber nur 14 Teams anwesend waren, hatten wir beide anfangs ein Freilos und konnten den ersten Regen noch im Trockenen abwarten. Auch im Spiel gegen Kahlke/Vogt gingen wir trocken nach zwei gewonnenen Sätzen (15:13, 15:8) vom Feld. Schon in diesem Spiel zeichnete sich ab, dass alle mit dem wechselhaften Wetter und vor Allem dem Wind an diesem Wochenende zu kämpfen haben werden. So kam es auch in der zweiten Partie gegen Halwas/Peter. Bei Sonnenschein im ersten Satz, den wir 21:13 für uns entschieden, wurde der Wind im zweiten immer stärker.
Auch hier konnten wir uns eine Führung herausspielen, bis es plötzlich sehr stark zu regnen begann und der Wind uns Streiche spielte. Auf der vermeintlich schlechteren Windseite konnten wir unsere Annahme nicht kontrollieren und verloren diesen Durchgang unglücklich 19:21. Also mussten Schilli und ich im dritten noch einmal Gas geben, um dieses Spiel gewinnen zu können. Nach einigen Minuten freuten wir uns komplett durchnässt über den Sieg und den direkten Einzug ins Halbfinale über die sogenannte Winner-Runde.
Dieses wurde Sonntag früh gegen das U 18 Nationalteam Christine Aulenbrock und Anna Behlen, das in zwei Wochen in Spanien für Deutschland ins Rennen geht, auf dem Center Court ausgetragen. Bei Sonnenschein und einigen Zuschauern gelang es Schilli und mir mit gutem Sideout und guten Abwehraktionen den ersten Satz 21:13 zu gewinnen. Im zweiten sah das Ergebnis (22:20) nicht ganz so eindeutig aus, aber wir konnten uns das Finale sichern. Auf dem Nebencourt lief unser Parallelspiel, bei welchem Tori und Marika gegen Halwas/Peter siegten. Also spielten wir im Finale zum fünften Mal (glaube ich?!) in dieser Saison gegen meine Mitbewohnerin. Zuvor konnten sich jedoch im Spiel um Platz drei die U 18 Youngsters Tine und Anna gegen das Team Halwas/Peter durchsetzen.
Im Finale, das meiner Meinung nach von beiden Teams auf hohem Niveau gespielt wurde, gab es auf beiden Seiten spektakuläre Abwehraktionen, die sogar die Zuschauer veranlassten, etwas Stimmung am Rande des Center Courts zu machen. Schilli und ich konnten uns im Verlauf des ersten Satzes einige Breaks erspielen und gingen somit 1:0 in Führung (21:16) Danach verlief das Match etwas spannender und umso größer war bei uns beiden die Freude, als wir mit dem letzen gespielten Punkt den Turniersieg sichern konnten (21:19).
Als Preis gab es neben Preisgeld auch einen Präsentkorb von „Unser Norden“, ebenso wie wertvolle 15 Punkte pro Spieler für die Deutsche Rangliste. Nächstes Wochenende wird Schilli mit Tine Aulenbrock beim Smart Beach Cup in St.Peter Ording spielen, meine Partnerin steht noch nicht fest. Bis dahin, machts gut!
Chantal
Und weiter geht’s:
Nach einer Woche Spielpause aber zahlreichen Telefonaten trafen Schilli und ich uns in Usedom zum Smart Beach Cup wieder, erneut mit internationaler Beteiligung. Bei den Männern startete eins, bei den Frauen zwei brasilianische Teams.
Dieses Mal waren wir direkt im Hauptfeld und an Position 6 gesetzt. An sich eine sehr gute Ausgangsposition. Etwas unglücklich verlief für uns die Losung der brasilianischen Teams, von denen eines an Position 11 gelost wurde und somit unseren ersten Gegner darstellte.
Nach zwei Männerrunden und einer Frauenrunde begann das Turnier für uns um 11:30 Uhr. Schon morgens um 9 Uhr war die Hitze kaum auszuhalten und jeder Toilettengang (5 Minuten Laufweg^^) wohl überlegt. Nach ausgeglichenem Beginn in beiden Sätzen konnten sich die Brasilianerinnen beide Male gegen Ende des Satzes absetzen und das Spiel 2:0 (21:17; 21:15) für sich entscheiden. Nach einer kleinen Mittagspause siegten Schilli und ich im zweiten Spiel gegen meine Hallen-Mannschaftskollegin Fritzi vom VCO Berlin (Team Halwas/Peters) in zwei Sätzen (21:17; 21:19).
Gegen spätem Nachmittag stand der nächste Gegner bereits fest, zum wiederholten Male war dies nun das Berliner Team Colditz/Heinemann. Mit konstantem Sideout und guter Breakverwertung unsererseits, aber auch einigen Eigenfehlern des gegnerischen Teams ging dieses Spiel überraschend deutlich an Schilli und mich (21:11; 21:13). Somit war der 7.Platz an diesem Wochenende vorerst gesichert.
Doch um am nächsten Tag noch spielen zu dürfen, mussten wir noch ein weiteres Spiel gewinnen. Im vierten und letzten Spiel des Tages standen uns zum vierten Mal in dieser Saison Tori und Marika gegenüber (Team Bieneck/Steinhauff). Nach großer Führung im ersten Satz schafften wir es aber nicht diesen zu gewinnen und mussten uns nach langem Endkampf 24:26 geschlagen geben. Auch der zweite Satz ging ähnlich knapp zu Gunsten von Tori und Marika aus (19:21).
Somit waren wir aus dem Turnier ausgeschieden und verbrachten den Sonntag Morgen leider nur auf der Zuschauertribüne.
Diese Woche wird Schilli in Stuttgart beim U 23 Lehrgang und ich in Kiel beim U 20 Lehrgang fleißig trainieren, bevor wir uns am Freitag zum Turnier in Neustadt wieder treffen.
Bis dahin, wie man hier im Norden wohl so sagt: Erstmal :-) !
Chantal
Weiter geht’s…
Schilli war die ganze Woche in Berlin, da sie zum U 23 Lehrgang eingeladen wurde. Und es hat sich ausgezahlt: Sie ist jetzt im B-Kader J, was uns beide natürlich sehr freut!! Wir konnten leider nur am Freitag Morgen zusammen trainieren, bevor die Reise für dieses Wochenende mit Schillis Papa nach Frankenberg (Hessen) ging.
In Marburg wohnt Schillis Onkel, bei dem wir die beiden Nächte übernachten durften. Am Samstag ging der Tag schon sehr früh für uns los (6:30 Uhr). Gespielt wurde mit einem 16-er Feld, jedes Spiel bis zum Halbfinale bis 15 Punkte, danach bis 21. In der ersten Runde, noch bei gutem Wetter, gewannen wir 2:0 (15:6, 15:6) gegen das Team Weykopf/Krüger aus Frankenberg. Das nächste Spiel (im Regen) gegen Fischer/Friedrich ging 2:1 (13:15, 15:8, 15:10) für uns aus. Im Viertelfinale gegen Wendling/Ebrecht auf dem Center Court am Obermarkt spielten wir sehr konstant und entschieden das Match 15:10 und 15:4 für uns.
Schilli entdeckte den sehr erfolgreichen Sprung-Tennis-Aufschlag für sich und wir konnten einige neue Angriffskombinationen ausprobieren. Nach uns wurde das andere Viertelfinale (mit Hessischer Beteiligung) ausgetragen. Für die Zuschauer aus Frankenberg ein kleines Highlight: Tori Bieneck/Marika Steinhauff gegen Flizzi Bieneck (Toris ältere Schwester)/Winnie Marcus. Das Schwesternduell konnte Tori für sich entscheiden.
Der Sonntag begann für Schilli und mich mit dem Halbfinale gegen F.Bieneck/Marcus. Auch hier konnten wir wieder die Angriffskombis und den Sprung-Tennis-Aufschlag anwenden und siegten 2:0 (21:5, 21:12). Im anderen Halbfinale konnten sich Tori und Marika durchsetzen. Das Finale wurde vor heimischem Publikum auf dem Center Court ausgetragen. Durch konstantes Sideout-Spiel und erfolgreichen Aufschlägen von Schilli siegten wir 2:0 und konnten somit unseren ersten Turniersieg in dieser Saison feiern J und 15 Punkte mehr pro Spieler für die Deutsche Rangliste verbuchen.
Das wechselhafte Wetter an diesem Wochenende wurde durch die angenehme Atmosphäre in Frankenberg und das sehr gut organisierte Turnier wettgemacht und wir machten uns nach der Siegerehrung wieder auf den Heimweg nach Hamburg und Berlin.
Nächste Woche machen Schilli und ich frei, da wir nun schon fünf Turniere hintereinander gespielt haben und ich auch meinen Abiball habe J. Ich freue mich schon sehr, meine Familie wieder sehen zu können und verabschiede mich bis in zwei Wochen!
Lieben Gruß, Chantal
Und hier ist er schon, der nächste Bericht:
Dieses Wochenende gings für uns beide zum Supercup nach München auf die Theresienwiese.
Bei den Frauen wurde dieses Mal keine Quali gespielt und das Hauptfeld begann schon am Freitag, anders als bei den Männern, die am Freitag Quali spielen mussten und das Turnier bis Sonntag ging.
Wir reisten beide am Donnerstag an und konnten bei meinem Bruder, der in München studiert (an dieser Stelle auch einen lieben Gruß an ihn), übernachten. Schilli fuhr von Hamburg aus, ich von Berlin und wie der Zufall es so wollte, kamen wir auf die Minute genau beide gleichzeitig am abgemachten Treffpunkt an :-).
Am nächsten Morgen begann das Turnier wie gewohnt um 9 Uhr bei super Wetter. Dieses Wochenende waren wir auf Position 14 gesetzt und spielten somit in der ersten Runde gegen das an 3 gesetzte Team aus Neuseeland, das auf Platz 36 der Weltrangliste steht. Unbesorgt starteten wir ins Match und beim Spielstand von 12:9 gegen uns startete die Aufholjagd. Nach Annahmeproblemen des Gegners und guter Breakverwertung unsererseits konnten wir den ersten Satz mit 21:14 gewinnen. Noch deutlicher endete auch der zweite Satz für uns (21:11) Somit war das erste Spiel gewonnen und der nächste Gegner (Claasen/Mittenzwei) stand fest.
Dieses Spiel wurde auf dem Centercourt ausgetragen. Nach anfänglichen Problemen fanden Schilli und ich uns immer besser ins Spiel und konnten so gegen Ende des Satzes auf 19:19 ausgleichen. Ein gemachtes Sideout von Helke und der darauffolgende Netzrolleraufschlag beendeten diesen Satz, ärgerlich für uns. Auch im zweiten Satz stand es 19:19, bevor dieser ebenfalls 21:19 durch einen sehr umkämpften letzten Ball, der etwa fünf Mal das Netz überquerte, verloren ging.
Jetzt galt es dieses Spiel so schnell wie möglich abzuhaken, um sich voll auf das Folgende zu konzentrieren. Besonders hier funktionierte unser Zusammenspiel sehr gut und wir beide hielten unsere Sideouts konstant. Wie auch auf Norderney konnten wir 2:0 (21:12, 26:24) gegen meine Berliner Trainingskolleginnen Schnuffi und Jenny (Colditz/Heinemann) gewinnen und somit war der siebte Platz sicher.
Beim Spiel um Platz 5 trafen Schilli und ich ein Mal mehr auf das Team Gernert/Zautys. Im Voraus freuten wir uns sehr gegen die beiden spielen zu dürfen, da das Ergebnis in den vergangenen zwei Spielen immer knapper wurde. Und auch dieses Mal schafften wir das Spiel noch spannender zu gestalten. Den ersten Satz mussten wir 17:21 verloren geben, doch den zweiten konnten wir 23:21 gewinnen. Im entscheidenden dritten Satz war alles offen. Durch gute Aufschläge von Tatjana gerieten wir in schwere Annahmeprobleme konnten nicht an die Leistung der vorangegangenen Sätzen anknüpfen. Das Spiel ging verloren und damit waren wir aus dem Turnier ausgeschieden.
Doch auch dieses Wochenende können Schilli und ich auf eine Leistungssteigerung beiderseits zurückschauen und sind insgesamt zufrieden, wobei wir auch nach diesem Wochenende wissen, woran wir noch arbeiten müssen. Mit dem siebten Platz und je 20 DVV-Punkten mehr reisten wir beide noch am Freitag Abend ab, wobei Schilli am Montag schon wieder in die Uni muss und ich noch im Süden die trainingsfreien Tage genieße, bevor es Montag Abend wieder nach Berlin geht.
Soooo, wieder ein Wochenende vorbei...
Geht ganz schön schnell alles! Dieses Wochenende haben Schilli und ich den Cup in Dresden gespielt.
Am Freitag gings mal wieder mit der Quali los, bei gefühlten 10° C. Gar nicht so einfach, weil es dieses Wochenende nur ein 12-er Feld für die Frauen gab und es demnach auch die Quali in sich hatte. Es gab noch eine weitere Ausnahme: Wegen des Besuches von Barack Obama war die komplette Innenstadt in Dresden gesperrt und somit konnte auch die Quali nicht am Königsufer stattfinden, sondern wurde zum DSC-Gelände verlegt.
Das erste Spiel gegen das Team Büthe/Engelhardt haben wir 2:0 gewonnen, danach spielten wir gegen Hüttermann/Schumacher. Das ging dann leider knapp und ganz schön ärgerlich verloren. Also mussten wir noch ein Spiel gewinnen, um ins Hauptfeld zu kommen. Das war dann gegen meine Berliner Trainingskolleginnen Marika und Tori (auch Wg-Mitbewohnerin). Auch ein knappes Spiel, aber mit dem besseren Ende für uns beide. Somit war die Quali geschafft.
Weiter gins also im Hauptfeld (am Königsufer) am Samstag früh um 8:30 Uhr (!!), wie schon beim letzten Wochenende gegen das Team Gernert/Zautys. Doch diesmal sollte das Ergebnis nicht so eindeutig ausfallen. Schon im ersten Satz war die Partie bis zum Ende sehr ausgeglichen und ging sehr umkämpft 23:25 verloren. Den zweiten Satz mussten wir 18:21 abgeben. Schade eigentlich, da wir, unserer Meinung nach, sehr gut spielten und nur durch einige Eigenfehler das Spiel verloren hatten.
Das Los zeigte den neuen Gegner: Pohl/Rau, die zuvor gegen das Förderteam Borger/Brink-Abeler verloren hatten. 5 Stunden später, als es sich schon eingeregnet hatte, wollten wir also noch einmal alles geben um das Nationalteam ein bisschen zu ärgern. Wir freuten uns gegen dieses Team spielen zu dürfen, hatten nichts zu verlieren und konnten demnach locker aufspielen. Zwar verloren wir 0:2 (17:21; 18:21), aber auch in diesem Spiel konnten wir über lange Strecken mit dem Gegner mithalten und hatten es teilweise selbst in der Hand den einen oder anderen Punkt mehr zu machen.
Auch dieses Wochenende hat wieder richtig Spaß gemacht und Schilli und ich wollten am liebsten noch weiter spielen, weil das Zusammenspiel zwischen uns immer besser funktioniert!
Nach diesem stark besetzten Turnier geht es nächste Woche in München mit ähnlich starken Teams weiter. Wir freuen uns schon sehr dort spielen zu dürfen, der nächste Bericht folgt J!
Lieben Gruß, Chantal
Hallo ihr lieben, ich freue mich euch von einem erfolgreichen Wochenende bereichten zu können ...:-)
Bei unserem zweiten gemeinsammen Wochenende konnten wir mit einem vierten Platz auf Norderney abschließen. Auch auf dem zweiten Turnier der Smart Beach Tour mussten Chantal und ich zunächst die Qualifikation bestehen.
Im ersten Spiel traten wir gegen Ferling/Schneider an, gegen die wir letzte Woche das Halbfinale in Haltern verloren. Diesesmal konnten wir uns mit einem klaren 2:0 Sieg durchsetzen. Im zweiten Spiel gewannen wir gegen Bieneck/Steinhauff, welche in der Rangliste über uns standen. Mit diesem Sieg hatten wir uns gleichzeitig für das Hauptfeld qualifiziert.
Dieses mal wollten wir aber nicht wie letzte Woche "one two", also mit zwei verlorenen Spielen als letzter aus dem Turnier aussteigen. Dementsprechened waren wir besonders motiviert gegen unseren ersten Gegner Kleefisch/Köhler anzutreten. Wir wussten, bei einer Niederlage würden wir auf das dänische Nationalteam treffen. Und dies wollten wir möglichst verhindern. Somit gaben wir alles, um das erste Spiel zu gewinnen, was sich schließlich auszahlte.
Ich denke der Sieg gegen Kleefisch/Köhle war für viele eine große Überraschung. Letzte Woche mssten wir uns noch 0:2 geschlagen geben und diese Woche konnten wir als Sieger vom Feld gehen. Die Freude war übergroß, doch nun wollten wir auch noch weiter kommen. Wir kämpften uns Spiel um Spiel weiter bis in das Halbfinale. Das Spiel um den Einzug ins Halbfinale mussten unsere Gegner kampflos aufgeben, da sich Anni Schumacher am Tag zuvor am Knöchel verletzt hatte. An dieser Stelle beste Grüße und gute Besserung an Anni und Jana, welche sich ebenfalls verletzte und das Turnier aufgeben musste.
Im Halbfinale verloren wir gegen das Nationalteam Holtwick/Semmler. Wir waren aber auch mit diesem Spiel zufrieden, da wir viele gute Aktionen hatten und uns nur knapp geschlagen geben mussten. Geärgert hat uns dann umsomehr, dass wir in einem sehr engen Spiel gegen Fischer/Großner den Sprung zur Medaille verpassten. Nachdem ich ein bisschen Abstand gewinnen konnte, bin ich sehr zufrieden mit unserer Leistung. Das wir den vierten Platz erreicht haben hätten uns viele nicht zugetraut, da wir uns erst seit zwei Wochen kennen. Außerdem ist es sehr selten, dass es ein Qualifikationsteam bis in das Halbfinale schafft.
In der deutschen Rangliste habe wir uns nun auf Platz 15 gespielt, was eine super Ausgangslage für die kommenden Turniere ist. Ich bin gespannt, wie der Rest der Saison verläuft und hoffe, dass wir den Schritt zur Medaille noch zusammen schaffen.
Wir freuten uns auch darüber, am Sonntag auf dem Center Court spielen zu dürfen. Es war eine super Stimmung und es war natürlich top, dass ihr unsere 2 Spiele bei beach-tv.de sehen konntet. Wir werden uns die Videos vor Dresden auch nochmal anschauen und dann gehts auch schon wieder los.
Bis nächste Woche, lieben Gruß
Schilli ;-)
Und schon kommt der erste Bericht:
Nach einem langen, emotionalen, aufregenden und lehrreichen Wochenende, versuche ich nun die richtigen Worte zu finden, um euch einen möglichst lebendigen Eindruck zu vermitteln.
Da Chantal und ich uns erst einmal in Hamburg, bei dem 1.Liga Spiel VT Aurubis gegen VCO, begegnet sind, waren wir beide sehr aufgeregt gemeinsam auf einem Feld zu stehen. Wir sind schon am Donnerstag angereist, um vor der Qualifikation für das Hauptfeld von dem ersten Smart-Beach-Cup in Essen, zusammen mit Kathrin und Ilka trainieren zu können.Dies war nicht nur unser erstes gemeinsames Training, sondern auch Chantals erstes Training im Sand seit Ostern, da sie noch bis vor einer Woche mit der U-20 Hallennationalmannschaft in der Ukraine war.
Um uns besser kennenzulernen waren wir im Anschluss an das Training auf Kathrins Empfehlung asiatisch Essen. Wir haben Känguru- und Krokodilfleisch probiert.
Der langersehnte Freitag hat bewiesen, dass wir gut miteinander harmonieren. Ohne einen Satz abzugeben, haben wir uns für das Hauptfeld in Essen qualifiziert. Die Pflichtaufgabe war nun erreicht und die anfangs große Aufregung gab sich von Punkt zu Punkt. Leider haben wir im Hauptfeld nicht ganz so erfolgreich abgeschlossen und beide Spiele verloren 0:2 gegen Kleefisch/Köhler, welche das Turnier mit dem zweiten Platz abschlossen.
Sehr ärgerlich war, dass wir auch das zweite Spiel 1:2 gegen Neubrand/Schilf verloren haben. Im ersten Satz lagen wir lange deutlich vorne, doch zum Schluss hatten wir doch die schlechteren Nerven. Den zweiten Satz haben wir von Anfang bis Ende dominiert. Laut unserer Trainer hat uns die Kraft zum Gewinn des dritten Satzes und somit zum Spielgewinn gefehlt.
Damit wir nicht so frustriert nach Hause fahren mussten, haben wir uns trotz der bereits hohen Belastung dazu entschlossen noch den KOMPLETTEN Sonntag mit Beachvolleyball zu verbringen und den A-Premium Cup in Haltern mitzuspielen. Das Turnier wollten wir hauptsächlich nutzen, um uns besser einzuspielen. An diesem Tag hat man uns unsere müden Beine deutlich angemerkt. Mit gefühlten 30°C im Schatten spielten wir am Limit unserer Kräfte. Dennoch konnten wir uns den dritten Platz erkämpfen. Wir glauben, dass unter anderen Umständen auch das Finale drin gewesen wäre.
Abschließend ist über das lange Wochenende zu sagen, dass es sich sehr gelohnt hat und ein super Einstieg war. Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Saison und hoffen auf viele Erfolge.
Eure Schilli
Hallo Euch allen!
Wir - das sind Chantal und Katharina (Schilli) - freuen uns Euch
auf unserer Seite begrüßen zu können.
Nachdem wir die vergangenen Jahre schon mit anderen Partnerinnen im Sand gewühlt haben und dort auch schon einige Erfolge feiern konnten, spielen wir die Saison 2009 nun als neues Team zusammen !
Da wir beide noch bis vor kurzem in der Halle aktiv waren, bestritten wir die Vorbereitung auf die Saison 2009 bis jetzt noch getrennt von einander. Ab Essen stehen wir aber dann regelmäßig gemeinsam im Sand und haben uns vorgenommen auf der smart-beach-tour, aber auch auf den ein oder anderen internationalen Turnieren, möglichst erfolgreich abzuschneiden.
Wo wir spielen könnt Ihr unter dem Punkt "Termine" einsehen. Damit Ihr immer wisst wie unser Turnier war, werden wir Euch hier natürlich mit Berichten und Bildern versorgen.
Wir freuen uns sehr, diese Saison als Stiff-Stuff-Team bestreiten zu dürfen. Somit sind nun auch wir mit der neuen Beachkollektion von stiff-stuff.com eingekleidet.
Ebenfalls gehören wir nun zur beach-tv Crew, was Euch natürlich garantiert, dass Ihr uns auch am PC Bildschirm bei unseren Spielen verfolgen könnt.
Soooo am 22.5. in Essen geht es endlich los! Wir freuen uns schon jetzt auf Eure Unterstützung..
Bis dann,
Liebe Grüße,
Chantal und Schilli
Ihr hört und seht uns 2009 über:

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